Fasten ist gesund! Allerdings sollte man diese Aussage nicht so pauschalisierend stehen lassen. Fasten ist nämlich nur gesund, wenn man es richtig angeht und sich an gewisse Regeln hält. Einfach weniger zu essen kann zwar auf Dauer gesehen auch zum gewünschten Erfolg führen, aber ob man dabei seinem Körper auch wirklich einen Gefallen beziehungsweise etwas Gutes tut, steht in den Sternen.
Viele Menschen versuchen es ja erst einmal mit dem FDH-Prinzip. Das heißt, sie essen genauso wie vorher, reduzieren aber einfach die Mahlzeiten um die Hälfte. Es wird oftmals nicht darauf geachtet, was in dem Essen an Inhaltsstoffen, wie zum Beispiel Kohlehydraten, Ballaststoffen, Fetten und Eiweiß enthalten ist. Wer Fasten möchte, sollte sich einen guten Plan zurechtlegen. Was gilt es alles zu beachten, was sind die Ziele, die verfolgt werden, und wie möchte man sie am liebsten erreichen? Dann sollte man auch nicht vergessen, den gesundheitlichen Aspekt einzuplanen.
Es bringt nichts, wenn man dem Körper sämtliche Stoffe entzieht, die er braucht, um einen gesunden Stoffwechsel zu haben. Dadurch schadet man sich nur selbst. Natürlich schrumpfen irgendwann die Kilos, weil der Körper erst einmal von den Reserven zehrt und wenn diese leer sind, natürlich nichts mehr zum Zehren hat. Allerdings muss man auch mit Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Magenbeschwerden oder im schlimmsten Fall sogar Kreislaufbeschwerden rechnen. Wer fasten möchte, sollte zuerst einmal seinen Hausarzt aufsuchen. Meist bekommt man hier schon wertvolle Tipps, außerdem kann ein Blutbild genauen Aufschluss über Werte geben, die beim Fasten betroffen sind.
Hier wäre zum Beispiel der Cholesterinspiegel zu nennen. Nach dem Arztbesuch könnte man einmal bei einer Ernährungsberatung vorbeischauen. Hier bekommt man mit Sicherheit hilfreiche Tipps zum Thema Fasten und auch gleich ein paar Broschüren, die einem daheim das Diät Halten erleichtern sollen. Hier erfährt man genau, was man wann essen kann und darf, worauf man die nächsten Wochen lieber verzichten sollte und was dem Körper besonders gut tut, ohne dass die schrumpfenden Kilos davon aufgehalten werden. Wem das Fasten alleine zu langweilig ist, der kann sich auch einer Gruppe anschließen. Entweder kann die Ernährungsberatungsstelle einem eine Abnehmgruppe empfehlen oder man findet vielleicht auch bei einer Volkshochschule entsprechende Kurse. Abnehmen in der Gruppe fällt manchem vielleicht leichter, als wenn er sich selber durchboxen müsste.
In der Gemeinschaft ist es viel einfacher, den inneren Schweinehund zu überwinden, außerdem kann man sich von den anderen hilfreiche Tipps und Ratschläge holen, die einem selbst auch noch einmal ein wenig weiterhelfen können. Und wenn man die ersten Erfolge zu verzeichnen hat, ist es gleich viel schöner, wenn sich die ganze Gruppe mitfreut.
